Max Robitzsch – Polarforscher und Meteorologe

Max Robitzsch war ein herausragender Meteorologe in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und einer der Polarforscher, der gemeinsam mit dem bekannten Wissenschaftler Kurt Wegener 1912 das erste deutsche Observatorium auf Spitzbergen errichtet hat.Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Observatorium Lindenberg bei Beeskow. Dort verbesserte er unter anderem die Beobachtungsmethoden zur Erforschung der Atmosphäre und entwickelte neue Messgeräte. Daneben war er als begeisterter Hochschullehrer in Berlin tätig.Robitzsch' Nachkriegsschicksal war geprägt durch die amerikanische und russische Kriegsgefangenschaft.

Nach seiner Entlassung im Sommer 1948 bekleidete er für 16 Monate den Direktorenposten des Lindenberger Observatoriums. Schließlich erhielt er den Ruf auf den renommierten Lehrstuhl des Instituts für Geophysik in Leipzig. Zwei Jahre später starb Max Robitzsch an Herzversagen.

Die vorliegende Biografie zeigt das Wirken eines Meteorologen im Spannungsfeld der Zeitgeschichte. Darüber hinaus erfährt der Leser viel über die Geschichte des Lindenberger Observatoriums bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Hans Steinhagen:Max Robitzsch – Polarforscher und Meteorologe. Festeinband. 200 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. Preis 16,80 Euro. ISBN 978-3-939960-06-5

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Max Robitzsch, Polarforscher und Meteorologe

Die Wissenschaft – richtig verstanden – heilt Menschen von ihrem unangebrachten Stolz, denn sie zeigt ihnen ihre Grenzen.
(Albert Schweitzer)